Freitag, 22. Januar 2016

Bundespreis Ökologischer Landbau für SlowFood-Lieferant Wehmeyer

Da kommt große Freude auf im SlowFood-Convivium Harz: Unser Mitglied Daniel Wehmeyer erhielt auf der Grünen Woche in Berlin den "Bundespreis Ökologischer Landbau 2016" in der Rubrik „Gesamtbetriebliche Konzeption“. Im Mittelpunkt der Auszeichnung steht seine 240 Tiere umfassende Herde vom Harzer Roten Höhenvieh.

Herzlichen Glückwunsch, Daniel Wehmeyer!


Wer das Harzer Rote Höhenvieh von Daniel Wehmeyer einmal live erleben möchte, dem empfehlen wir im Sommer einen Ausflug zu den Bergwiesen in Wolfshagen im Harz oder sogar eine Teilnahme an der Exkursion in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Goslar am 21. Mai 2016. 

Auch auf dem Teller ist das Harzer Höhenvieh eine Attraktion. Genießen Sie es, z.B. in unseren vom Slow Food Genussführer ausgezeichneten Restaurants Harzer Speisekammer, Polsterberger Hubhaus oder Rodelhaus Braunlage. Gesichtet haben wir es aber auch zum Beispiel auf den Speisekarten vom Hotel Rathaus in Wildemann, Hotel Graber in Wolfshagen im Harz oder vom Brauhaus in Goslar.

Genießen Sie es - optisch oder/und kulinarisch!

Das offizielle Video zum Preisträger

PS: Der Harz und sein Umland sind groß. Deshalb können auch wir nicht alle Lokale kennen, die das Harzer Rote Höhenvieh von Daniel Wehmeyer auf der Speisekarte haben. Wenn Sie, liebe Leser/innen, also weitere Restaurants kennen: Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung über die Kommentarfunktion oder auch per eMail über harz(at)slowfood.de. Besten Dank!

Montag, 11. Januar 2016

Salz von der Saline Luisenhall - regional genießen


Wer hätte das gedacht: Selbst das Salz für die Suppe können wir hier im Harz aus der Region beziehen. Nein, bedauerlicherweise nicht mehr aus Bad Harzburg; die dortige Saline wurde bereits 1849 geschlossen.

Stattdessen schauen wir ein wenig über den Harzrand hinaus und richten unseren Blick nach Göttingen. Dort finden wir Europas einzige und letzte noch in Betrieb befindliche Pfannensaline. Kaum zu glauben, aber wahr.

In der Saline Luisenhall scheint die Zeit - nicht aber der Betrieb - stehengeblieben zu sein. Hier wird das Salz (im Vergleich zu den Großen der Branche) allerdings in eher bescheidener Menge produziert. Was auch kein Wunder ist, denn produziert wird wie zu alten Zeiten:

Die konzentrierte Sole wird aus 450 Metern Tiefe an die Oberfläche befördert und dann in riesigen flachen Pfannen erhitzt, bis das Salz kristallisiert und “geerntet” werden kann. Klingt mühsam. Ist es auch. Aber es lohnt sich, denn die Qualität des Salzes ist außergewöhnlich.

Die Saline Luisenhall ist außerdem als einzigartiges Industriedenkmal auch zu besichtigen.


PS: Bei diesem Artikel handelt es sich nicht um bezahlte oder sonstwie vergütete Werbung.